Musikkapelle Au im Murgtal

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Start Verein Chronik Musikkapelle Au - Vergangenheit und Gegenwart 1953 - 2003

Musikkapelle Au - Vergangenheit und Gegenwart 1953 - 2003

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50 Jahre Musikkapelle Au – noch kein sehr langer Zeitabschnitt, aber sicherlich berechtigter Anlass, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen und einige bedeutende Ereignisse dieser 5 Jahrzehnte ins Gedächtnis zurückzurufen.

Musikkapelle Au im Murgtal 2003

Am 28. Mai 1953, trafen sich Karl Bleier, Paul Rieder und Josef Wörner zur ersten Sitzung, um über die Gründung einer Musikkapelle zu beraten. Es wurde von ihnen eine öffentliche Bekanntmachung verfasst, die bereits am darauffolgenden Tag vom damaligen Bürgermeister Markus Krieg unterzeichnet und veröffentlicht wurde. Bis zum 5. Juni sollten sich diejenigen Männer, die in einer Blaskapelle mitwirken wollten, melden. Im Protokollbuch des Vereins ist nachzulesen: „Die folgenden Tage waren für die Männer, die ein solches Vorhaben in Angriff nahmen, voller Spannung.“ Die Überraschung war entsprechend groß, als sich nahezu 30 Musikinteressierte auf den Aufruf hin meldeten. Eine beachtliche Anzahl für eine Ortschaft mit damals nur etwa 600 Einwohnern. Die Beschaffung bzw. die Finanzierung der notwendigen Instrumente stellte die nächste zu überwindende Hürde dar. Bürgermeister M. Krieg, als eifriger Förderer, ermöglichte gemeinsam mit dem damaligen Gemeinderat den Kauf von 16 neuen Musikinstrumenten. Ein besonderer Umstand kam allerdings dabei zu Hilfe. Die Gemeindeverwaltung Au hatte für Ausbauarbeiten der alten Kreisstraße einen Betrag von etwa 9000 DM zurückgelegt. Da die geplante Baumaßnahme jedoch von Seiten des Landkreises aufgeschoben werden musste, stand diese Summe im Haushalt zur Verfügung und konnte erfreulicherweise der Musikkapelle zugute kommen. Bis zur Lieferung der Instrumente wurden die Musiker von Oberlehrer Koch in der Notenlehre unterwiesen, denn man wollte keine Zeit untätig verstreichen lassen. Zwischenzeitlich konnte Herr Amandus Eckert aus Rotenfels als Dirigent gewonnen werden. Am 3. Oktober wurden mit großer Erwartung die neuen Musikinstrumente in Empfang genommen, und bereits wenige Tage später begann die intensive Probenarbeit. Im Protokollbuch wird jene Zeit folgendermaßen beschrieben:“ Tonleiter rauf und runter, so ging es von Probe zu Probe. Nach einigen Wochen stand fest, wer sich zu dieser Kunst eignet. Umgruppierungen mussten vorgenommen werden, bis sich ein fester Stamm gebildet hatte.“ Die Kapelle erzielte rasch gute Fortschritte und konnte, auf Antrag des Bürgermeisters, bereits am 31.Januar 1954, ihren ersten öffentlichen Auftritt verzeichnen. 21 Musiker stellten mit ihrem Dirigenten bei der örtlichen Seniorenfeier im Kronesaal mit zwei einstudierten Stücken, einem Choral und einem Walzer, ihr Können unter Beweis. Einem damaligen Zeitungsbericht ist zu entnehmen, dass außer den 29 geladenen Senioren zahlreiche „Zaungäste“ gespannt diese Premiere miterleben durften. Begeistert lauschte man der Kapelle und forderte den Walzer „Freut Euch des Lebens“ als Zugabe. Der Bürgermeister nahm den Erfolg zum Anlass, um bei den Altbürgern für eine Paten- oder Gönnerschaft zu werben. Schon bald konnte Dirigent Eckert mit seinen Musikern bei allen kirchlichen und örtlichen Feierlichkeiten mitwirken und die wachsenden Fortschritte der Kapelle unter Beweis stellen. Besonders zu erwähnen sind : Die feierliche Primiz von Pater Edmund (19. Juni 1955) , die Grundsteinlegung der Auer Kirche (14.August 1955) und die Kircheneinweihung (16. September 1956 ). Am Weißen Sonntag 1956 begleiteten die Musiker erstmalig in einer feierlichen Prozession 22 Auer Erstkommunikanten zur Mutterkirche nach Weisenbach.

Die erste Vorstandschaft wurde von den aktiven Musikern im Jahre 1955 gewählt . Zum 1. Vorsitzenden ernannte man Karl Bleier und zu seinem Stellvertreter Paul Herrmann. Ebenfalls gewählt wurden: Josef Wörner als Kassierer; Udo Schmitt als Schriftführer; Sigmund Kast, Hans Wollinger und Manfred Gerstner wurden Beisitzer. Von 1957-1961 stand Christian Hörth an der Spitze der Verwaltung, und im Anschluss daran führte Julius Großmann"Kronenwirt" bis zum Jahr 1963 ein Vorstandsteam an.

Im Juli 1959 schied Dirigent Eckert als Leiter der Kapelle aus , und Vizedirigent Paul Rieder übernahm die musikalische Führung. Unter seiner fachkundigen Leitung entwickelte sich die Kapelle weiter und bewies im eigenen Ort sowie bei Auftritten in benachbarten Gemeinden ihren guten Leistungsstand. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit waren die Ausbildung von Jungmusikern und die Gründung einer Jugendkapelle. Im Jahre 1962 wirkten die Musiker bei der Brückeneinweihung in Au sowie bei der Einweihung des Sängerheimes mit und luden außerdem zum ersten eigenen Frühjahrskonzert in die Krone ein .Dieses Konzert, bei dem auch die Jugendkapelle einen Teil des Programms bestritt , konnte als großer Erfolg der geleisteten Arbeit verbucht werden.

Ein bedeutendes Ereignis in der Geschichte der Auer Musikkapelle, die 1963 bereits 30 aktive Musiker zählte, war das erste große Fest anlässlich des 10- jährigen Bestehens. Die Feierlichkeiten fanden vom 24.-26. August statt und lockten zahlreiche Besucher an. Im Herbst 1963 wurde eine neue Vorstandschaft aufgebaut. Für die Dauer von 2 Jahren wählte man Alois Fröhlich zum 1. Vorstand und zum Stellvertreter ernannte man Thomas Bischoff. In die Verwaltung traten außerdem Erich Rentschler, Helmut Merkel und Karl Moser ein. Im Januar 1966 wurde der damalige Kassier Karl Bleier wiederum 1. Vorstand, und das Amt des Kassiers übernahm Erich Rentschler, der diese Tätigkeit insgesamt 26 Jahre ausübte. In den folgenden Jahren erfuhr die Kapelle eine gute Fortentwicklung, und auch die Zahl der Gönner und Musikfreunde wuchs an. Um den Leistungsstand und das musikalische Können von Fachleuten beurteilen zu lassen, beteiligte sich Dirigent Rieder mit seinen Musikern 1965 und 1970 an Kritikspielen des Musikverbandes Mittelbaden, wo der Kapelle großes Lob und Anerkennung bescheinigt wurde. Neben zahlreichen Auftritten und Veranstaltungen kam auch im 2.Jahrzehnt der Kapelle die Pflege der Kameradschaft nicht zu kurz. In 3-jährigem Abstand wurden Vereinsausflüge organisiert und durchgeführt, und Kameradschaftsabende, die närrische Musikprobe sowie die jährliche Nikolausfeier stammen in ihrem Ursprung aus diesem Zeitabschnitt. Das mittlerweile zur Tradition gewordene und sehr beliebte Fischerfest fand am 18. Juli 1971 seinen Auftakt. Die Idee stammte von Hubert Bleier, Klaus Bleier, Manfred Bleier, Manfred Gerstner, Siegmund Kast,Siegfried Krieg,Hartmut Pöhland und Udo Schmitt. Als Festplatz bot sich ein , zu der damaligen Zeit aufgefüllter Platz im vorderen Füllenbachtal an. Die Hobby-Forellenzüchter Manfred Gerstner und Siegmund Kast lieferten die frischen Forellen, die gebraten als besondere Spezialität serviert wurden. Ein besonderer Höhepunkt war der Auftritt des Füllenbachgeistes, einer bei Fischerfesten des Vereins zur Symbolfigur und zum Publikumsmagneten gewordenen Erfindung des langjährigen Verwaltungsratsmitgliedes Hans- Fritz Böhner.

In würdigem Rahmen feierte die Musikkapelle Au, im August 1973, ihr 20-jähriges Jubiläum. Das Festbankett bestach durch eine Gemeinschaftsleistung der örtlichen Vereine, und die guten Kontakte zu den Nachbarkapellen spiegelten sich in der überaus zahlreichen Teilnahme von Gastvereinen am Festumzug und beim anschließenden Freundschafsspielen wieder. Kurze Zeit später gab es in Kapelle und Verwaltung einen Wechsel. Im Dezember 1973 schied Dirigent Paul Rieder nach 14-jähriger Tätigkeit , in der er sich große Verdienste erworben hatte, aus, und als sein Nachfolger wurde der Berufsmusiker Werner Runge aus Sinzheim verpflichtet. Im Januar 1974 legte Karl Bleier , nach einer Wirkungszeit von mehr als einem Jahrzehnt sein Amt als 1.Vorsitzender nieder, und der damalige Schriftführer Karl Moser wurde zum Vorstand gewählt. Ein Wechsel des Probenlokals erfolgte, man zog aus dem Kirchenraum in die ehemalige Auer Schule um.

Ein lang gehegter Wunsch aller damaligen Aktiven, nämlich die Anschaffung einer Einheitskleidung, ging im Frühjahr1974 endlich in Erfüllung. Stolz konnte sich die Kapelle am Weißen Sonntag erstmals in ihrer neuen Ausstattung der Öffentlichkeit präsentieren.

1975 nahmen die Musiker zum ersten Mal am Auer Treffen teil, das damals in Au am Rhein stattfand. Unter der musikalischen Leitung von Dirigent Runge konnte die Kapelle in den kommenden Jahren ihr Leistungsniveau weiter steigern.

Anfang 1977 übernahm Walter Roth, neben seiner Funktion als 2. Vorstand , das Amt des Vizedirigenten. Als ganz besonderer Höhepunkt in der Vereinsgeschichte ist das 25-jährige Jubiläum, verbunden mit dem Bezirksmusikfest und dem 5. Auer Treffen anzusehen. Damals kamen 18 von insgesamt 24 Kapellen des Bezirkes nach Au, und außerdem hatte man 3 befreundete Auer Kapellen zu Gast. Die Vorbereitungen zu dieser 4-tägigen Großveranstaltung waren sehr aufwändig und erforderten von jedem der 33 Musiker und von der gesamten Verwaltung unter ihrem rührigen Vorstand Karl Moser ein enormes Engagement. Erstmals wurde eine umfangreiche Festschrift herausgegeben.

1979 musste ein geeigneter Dirigent als Nachfolger von Herrn Runge gefunden werden. Man entschied sich für Heiner Borsdorf, der ebenfalls Berufsmusiker war. Er übernahm für die Dauer von 4 Jahren die musikalische Leitung der Kapelle. Seit 1980 ist die Musikkapelle Au ein eingetragener Verein, wobei dankend zu erwähnen ist, dass alle bisherigen Gönner Mitglieder geworden sind.

Im Jahre 1984 erfolgte wieder eine Änderung in der Vereinsführung. Karl Moser, der 10 Jahre als Vorstand tätig gewesen war, wurde abgelöst von Rudolf Fritz, der bereits seit 1974 als Schriftführer der Verwaltung angehörte. Die musikalische Leitung des Musikvereins übernahm Herbert Kühn aus Ötigheim. Während seiner Dirigententätigkeit konnte sich die Kapelle musikalisch positiv weiterentwickeln, und man erreichte aufgrund von Werbung und gezielter Nachwuchsausbildung eine , bis dahin noch nicht erreichte Gesamtstärke von 45 Aktiven, darunter auch einige junge Damen. Die Jugendausbildung trat wieder verstärkt in den Vordergrund und mit Unterstützung vereinseigener Ausbilder konnten vielen musikinteressierten Schülern die notwendigen Grundlagen vermittelt werden. Seit 1985 wird die Jugendausbildung zusätzlich durch die Musikschule unterstützt und der Anteil junger Leute in der Kapelle konnte beträchtlich erhöht werden. Ein Vereinsausflug führte 1985 nach Berlin, wo vor dem bekannten Cafe´ „Kranzler“ ein Platzkonzert gegeben wurde.

Im Jahre 1988 lud der Musikverein im Rahmen des örtlichen Sommerferienprogramms erstmals an einem gewöhnlichen Wochentag zu einem „Fröhlichen Feierabend“ auf dem Auer Dorfplatz vor der Krone ein und eröffnete damit eine neue Art von Veranstaltung, die seither großen Anklang findet

1989 erhielten die Musikerinnen und Musiker einen neuen Dirigenten, den Musiklehrer Gerold Stefan. Zu den erwähnenswerten Neuerungen zählt auch die seit 1990 stattfindende gemeinsame Nikolausfeier aller Vereine auf dem Auer Dorfplatz vor dem Gasthaus „Krone“. Seit 1989 gehört mit Renate Bleier als Schriftführerin zum ersten Mal in der Geschichte des Vereins eine Frau der Verwaltung an.

Neben vielen gelungenen Veranstaltungen wie Weihnachts- und Fastnachtsfeiern, Patroziniumskonzerten, Fischerfesten, Auer- Treffen und Fröhlichen Feierabenden, war 1991 das 13. Auer Treffen, das im Murgtal ausgerichtet wurde, ein besonders großer Erfolg.

Das 40-jährige Vereinsjubiläum wurde 1993 in Form von mehreren Veranstaltungen gefeiert. Den Auftakt bildete eine Fotoausstellung „40 Jahre Musikkapelle Au und ein Ort im Wandel der Zeit“ verbunden mit einem Stubenabend und einem Seniorennachmittag. Es folgte ein Jubiläumskonzert,,bei dem die Gründungsmitglieder eine würdige Ehrung erfuhren. Neben den musikalischen Darbietungen erhielt das Publikum eine rückblickende Zusammenfassung der bisherigen Vereinsgeschichte. Beim Zeltfest, vom 19.-21.Juni 1993, stellte der Bunte Abend unter dem Motto „Eine musikalische Weltreise“; der unter der Regie von Dieter Kast stand, und bei dem alle örtlichen Vereine mitwirkten, einen besonderen Höhepunkt dar. Die Dorffastnacht und die Vorweihnachtsfeier wurden im Jubiläumsjahr ebenfalls von der Musikkapelle gestaltet, und außerdem fuhr man zum Auer Treffen nach Au am Rhein.

Im Jahr 1996 fand ein großes Fest zum 25-jährigen Bestehen des Fischerfestes statt. Zu erinnern ist an den „Badisch - Bayrisch – Sächsischen Abend“, an dem Musikfreunde aus Au an der Iller und etwa 50 Einwohner aus der Partnergemeinde Kriebstein , die vom 13.-15. Juli in der Gemeinde weilten, teilnahmen. Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Filialkirche Au , am 10. November 1996, wirkte die Kapelle bei einem von den örtlichen Vereinen gestalteten Kirchenkonzert mit.

Seit 1997 ist Adrian Bauer Dirigent, und unter seiner Leitung hat sich die Kapelle hervorragend entwickelt und hinterlässt bei den unterschiedlichsten Auftritten einen guten Eindruck. Positiv zu vermerken ist, dass jährlich einige Nachwuchsmusiker/innen das Jungmusiker-Leistungsabzeichen ablegen. Anstelle von mehrtägigen Ausflügen lud man die Mitglieder des Vereins zu Familiennachmittagen ein.

1997 fasste man den Entschluss, eine neue Einheitskleidung zu beschaffen. Mit Mitglieder- und Aktivenspenden sowie mit einem Gemeindezuschuss finanzierte man den Kauf, und beim Frühjahrskonzert, am 21.März1998, präsentierten sich die Aktiven in der neuen Ausstattung.

Nach 14-jähriger Vorstandstätigkeit gab Rudolf Fritz, im Frühjahr1998, diese Aufgabe an den bisherigen 2.Vorsitzenden Dieter Kast, weiter, der seither bis zum jetzigen Zeitpunkt mit einer engagierten Verwaltung, der auch zunehmend Frauen angehören, den Verein leitet.

Am 30. April 1998 lud der Verein erstmals zu einem Rockkonzert und anschließend zum Frühlingsfest in die Festhalle in Weisenbach ein. Beim 3. Weisenbacher Straßenfest ,das am 25.und 26. Juli 98, im Ortsteil Au stattfand, hatten Musikkapelle und Turnverein Au in der Rathausstraße die Festbühne2 aufgebaut und boten bei herrlichem Wetter vielfältige kulturelle und kulinarische Genüsse an.

Beim Frühjahrskonzert ,am 18.04.1999, wurde der ehemalige Vorstand Karl Moser zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Das 17. Auer Treffen, am 18./19. September 1999, wurde wieder im Murgtal abgehalten .Es ist erfreulich, dass diese Musikertreffen der Kapellen aus Au/ Freiburg, Au/ Rhein, Au / Iller und Au / Murgtal vor allem bei den jungen Leuten so großen Anklang finden.

Im Jahre 2000 erfolgte die Gründung einer Flötengruppe, um Kinder im Grundschulalter zum Musizieren zu gewinnen. Neben einem Seniorennachmittag und dem Fischerfest führte der Verein, im Jahr 2000, zur Kameradschaftspflege einen Ausflug in die Eifel und in das Moselgebiet durch.

Beim Fröhlichen Feierabend, am 13. Juni 2001, unterhielt man die Gäste aus der Partnergemeinde San Costanzo/ Italien. Am 31. Oktober 2001, wurde erstmals zu einem Halloween – Rockkonzert in die Festhalle eingeladen. Die Musikkapelle, die inzwischen erneut auf 45 Musikerinnen und Musiker angewachsen ist, war 2002 wiederum Gestalter der Dorffastnacht und der Vorweihnachtsfeier und stellte die Weichen für das 50 –jährige Vereinsjubiläum im Jahre 2003. Beim Festbankett am 15.März 2003 wurden insbesondere die drei noch aktiven Gründungsmitglieder – Klaus Bleier, Sigmund Kast und Siegfried Krieg – geehrt. Ein musikalischer und optischer Höhepunkt im bisherigen Wirken der Kapelle war das Jubiläumskonzert am 5.April 2003 in der Festhalle Weisenbach. Das Zeltfest ver- bunden mit dem Bezirksmusifest wird mit einem abwechslungsreichen Programm vom 27. – 30.Juni 2003 gefeiert

Der Rückblick in die Geschichte der Kapelle kann natürlich nur ein Streifzug durch die 5 Jahrzehnte sein und kann auch nicht alles Erwähnenswerte berücksichtigen. Herausgestellt werden sollten die wechselhafte, doch immer vorwärts gerichtete und qualitätsverbessernde Entwicklung des Vereins, der überaus große Idealismus und die bewundernswerte Einsatzbereitschaft aller bisherigen Musikerinnen und Musiker , Dirigenten, Vorstände und Verwaltungsratsmitglieder , die tatkräftig unterstützt wurden von ihren Partnerinnen und Partnern. Ihnen gemeinsam ist es zu verdanken, dass die Kapelle in den zurückliegenden Jahren zahlreiche Erfolge verbuchen durfte, immer wieder neue Wege einschlagen und zu einem bedeutenden kulturellen Träger innerhalb des Ortsteils und der Gemeinde aufsteigen konnte. 50 Jahre lang wurde die Kapelle/ der Verein auch auf hervorragende Weise von der Bevölkerung, den Gönnern, Mitgliedern, Ehrenmitgliedern und Förderern sowie von den Gemeinden Au und Weisenbach unterstützt. Hierfür sagen wir herzlichen Dank! Besonders gedenken möchten wir im Jubiläumsjahr der Musikerkameraden, Vorständen und Verwaltungsratsmitgliedern, die leider nicht mehr unter uns weilen.

Möge es gelingen, dass sich auch in der Zukunft Jugendliche und Erwachsene finden, die die Blasmusik schätzen und bereit sind , in der Gemeinschaft, in einem Verein zu musizieren , um sich und anderen damit Freude zu bereiten.

 

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