Musikkapelle Au im Murgtal

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JMLA 2012

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JMLA 2012 (Jungmusikerleistungsabzeichen)

2 x Silber - 2 x Bronze

Musikkapelle Au stolz auf ihre "Medaillenausbeute"

Janik Weber(Silber), Anna Gerstner (Bronze), Jule Krieg (Bronze), Sophie Schiebenes (Silber) von links

Angstschweiß und Lampenfieber liegen hinter den vier Jugendlichen der Musikkapelle Au, die in
diesem Jahr ihr Jungmusikerleistungsabzeichen gemacht haben. Mit zitternden Knien absolvierten
sie am 3. November in der Realschule Sinzheim ihre Prüfungen in der Hoffnung, dass sich die vielen
Stunden des Übens gelohnt haben.

Monatelange Vorbereitung lagen hinter Ihnen und jeder, der sich in letzter Zeit mit dem JMLA
befasst hat weiß, dass es hierbei um mehr als nur um Notenlesen und ein schönes Vorspiel geht. Die
Anforderungen sind stetig am Wachsen. Neben dem Beherrschen Ihres Instrumentes müssen die
Jugendlichen auch in Musikkunde fit sein, Tonabstände hören und Rhythmen aufschreiben können.
Dies verlangt nicht nur ein gutes Gehör, sondern auch viel musikalisches Verständnis.

Am Sonntag den 25.November 2012 war es dann endlich soweit. Anna Gerstner (Klarinette) und
Jule Krieg (Saxophon) konnten im festlichen Bénazetsaal des Kurhauses in Baden-Baden ihre
wohlverdiente Urkunde in Bronze in Empfang nehmen. Sophie Schiebenes (Tenorhorn) und Janik
Weber (Querflöte) bekamen Ihre sogar in Silber ausgehändigt, wofür Sie einen besonders kräftigen
Applaus vom Publikum erhielten.

Das JMLA macht nicht nur jeden Musiker stolz, sondern auch ganz besonders uns als Verein. Es ist
schön zu sehen, dass wir so viele begabte Jugendliche in unseren Reihen haben.

Danke für Eure Mühe & Fleiß und nochmals "Herzlichen Glückwunsch" zu Eurer tollen Leistung.

 

Konzertreise Bad Säckingen

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Musikkapelle Au zu Gast in der Trompeterstadt


Am Freitag, den 21.9.2012 begab sich die Auer Musikkapelle nach 12 Jahren (!!) mal wieder auf Konzertreise.Das Ziel war die Trompeterstadt Bad Säckingen.

Nachdem das Quartier bezogen und die meisten sich mit einem "kleinen Paprikaschnitzel" gestärkt hatten, ging es auf in die Innenstadt. Dort wartete bereits eine Nachtwächterin auf uns, die 50 gutgelaunte Auer durch die nächtliche Atstadt von Bad Säckingen führte und uns viel Interessantes erzählte. Wir lernten den heiligen St. Fridolin, den  Kirchhofer Franz und seine Maria Ursula von Schönau kennen und auch den redseligen Kater Hiddigeigei. Leider hatte Petrus an diesem Abend kein Einsehen mit uns, so dass wir über die längste überdachte Holzbrücke Europas sehr froh waren. Mit einem Fuß in der Schweiz, dem anderen in Deutschland (egal Hauptsache trocken und auf der richtigen Seite) warteten wir dort gelassen den größten Regenschauer bei einer kleinen Saft-/Schnaps-/Likörrunde ab. Eng aneinander gekuschelt (Regenschirme waren knapp) ging es dann romantisch im Schlosspark weiter. Wir erfuhren die Geschichte des berühmten Liebespaares der Stadt, welche die Grundlage für Victor Ernst Scheffels bekannte Oper "Der Trompeter von Bad Säckingen" wurde. Den Abend ließ man zweigeteilt ausklingen. Die einen machten sich auf in den "Walfisch", die anderen besuchten die rote Couch unseres Quartiergebers. Wie auch immer, zusammenfassend war dieser Abend in zweifacher Hinsicht feucht-fröhlich.
Am nächsten Morgen wollte der Himmel immer noch nicht so richtig aufklaren, so dass wir unser geplantes Konzert auf dem Rudolf-Eberle-Platz kurzerhand ins Kurhaus verlegten. Die Zuschauer wurden dabei nicht nur musikalisch verwöhnt, sondern durften auch von dem einzigartigen Apel- Orange-Likör unseres Musikers Friedhelm Hörth probieren. Highlight hierbei war sicherlich das Solo unseres ersten Trompeters Stefan Krieg, der das Trompeterlied von Säckingen sehr gekonnt und gefühlvoll präsentierte. Am Nachmittag stand eine Dampferfahrt auf dem Rhein an und nachdem wir uns mit Kaffee & Kuchen gestärkt hatten, holten wir auch hier unsere Instrumente hervor und spielten beliebte Stücke zum Schunkeln und Mitsingen. Da Musizieren bekanntlich großen Hunger macht, kam uns die vorzügliche Pizza im Schützengarten gerade recht und mit gefülltem Magen ging es Abends weiter zur Weinprobe. Hierbei wurden allerdings nicht nur unsere Geschmacksnerven gefordert, denn zuallererst sollten wir sechs verschiedene Gerüche zuordnen. Manche rochen in allem immer nur Stachelbeeren, aber den ein oder anderen Treffer machte man dann doch. Eindeutig muss allerdings festgestellt werden, dass das mit dem Trinken dann doch am besten bei uns klappt. An diesem Abend landeten fast alle Musiker auf der roten Couch.
Am Sonntag Vormittag besichtigten wir das Trompetermuseum im Schloss, welches das Größte der Welt ist und wirklich sehenswert ist. Manche Instrumente dort sind unbezahlbar und viele berühmte Persönlichkeiten waren schon zu Gast und nun auch wir. Rechtzeitig beendeten wir die Führung um dem sonntäglichen Vorspiel des Trompeterliedes im Schlosspark zu lauschen und wir stellten fest, dass der "Trompeter vom Murgtal" sich durchaus mit dem von Säckingen messen kann! Den Nachmittag gestaltete dann jeder nach seinem Geschmack bevor es Abends in bester Laune, nur etwas müde, wieder Richtung Heimat ging. Danken möchten wir unserem Vorstand Dieter Kast für die tolle Organisation dieser Reise und zum Schluss bleibt nur mit den Worten von Victor Scheffel zu sagen:


                   "Behüt' Euch Gott, es war so schön gewesen, behüt' Euch Gott, es soll bald wieder sein."
                                   (Liedtext aus der Trompeter-Oper - leicht abgeänderte Version!)

 

Juniorabzeichen

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Prämiere bei der Musikkapelle Au

Juniorabzeichen - mit Bravour geschafft!!

Lukas Debelt, Anna Gerstner, Jule Krieg (vorne v. links)

Prüfer: Dieter Kast, Nicolay Weber, Adrian Bauer (hinten v. links)

 

Neuland bestritt die Musikkapelle Au am Sonntag, den 31. Juli 2011, denn zum ersten Mal haben drei Jungmusiker das Juniorabzeichen abgelegt, sozusagen das "Seepferdchen" der Blasmusik - und dies gleich mit sehr großem Erfolg.

 Zuerst waren zwar alle etwas aufgeregt, aber trotzdem zeigte unser Musikernachwuchs das Nicolay Weber sie in den vergangenen Wochen super vorbereitet hat. Im theoretischen Teil ging es um Notennamen, Pausen- und Notenwerte, Taktarten und musikalische Fachbegriffe. Dazu gehörte im Bereich der Gehörbildung auch das Bestimmen von Rhythmen und Tonhöhen. In der Praxis war das Spielen von Tonleitern und zwei Musikstücken gefordert.

Die Musikkapelle gratuliert Lukas Debelt (Tenorhorn), Anna Gerstner (Klarinette) und Jule Krieg (Saxophon) zu ihren tollen Leistungen. Wir sind sehr stolz und nach den Ferien bekommt unsere Jugendkapelle, die L.A.-Youngsters, auf jeden Fall dreifachen Zuwachs.


 

Hüttenwochenende in Raumünzach Jungmusiker Au/Langenbrand/Weisenbach

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Hüttenwochenende in Raumünzach

Jungmusiker Au / Langenbrand / Weisenbach

 

Am Freitag, den 3. Juni 2011 war es endlich so weit. 25 Jungmusiker und Ihre Betreuer aus Au, Langenbrand & Weisenbach fuhren mit der Straßenbahn frohgelaunt nach Raumünzach, wo wir über das Wochenende das Pfadfinderhaus für uns gebucht hatten.

Als die Betten bezogen und sich jeder gemütlich eingerichtet hatte, begannen wir gleich mit ein paar Kennenlernspiele. Bereits beim ersten Spiel gab es viel Gelächter, denn wer ein "Viel-Toilettenpapier-Benutzer" war, musste auch am meisten über sich erzählen. Nachdem man sich  auf badisch, russisch, französisch und nach der Eskimo-Nasenrubbel-Art begrüßt hatte, wurde erst einmal der Hunger mit selbst gemachten Sandwichtoasts gestillt.

Spielerisch ging der Abend dann weiter, denn nun wurden vier Gruppen gebildet und es galt Wasserbomben möglichst weit zu schleudern, in mit Wasser gefüllten Gummistiefeln zu sprinten, Linsen zu schätzen, in Rekordzeit im kessen Badeoutfit zu erscheinen und Murmeln zum Kleben zu bringen. Am Ende gab es nur Sieger, da sich zwei Teams punktgleich den dritten Platz teilten und natürlich wurde jede Gruppe ausreichend mit Chips und Süßigkeiten für ihren tollen Einsatz belohnt.

Da alle noch voller Tatendrang waren und ans Bett gehen gar nicht zu denken war, ging es nach Einbruch der Dämmerung auf große Schatzsuche. Es galt einen Weg durch den Wald zu folgen, der mit kleinen Lichterstäben markiert war. Dabei musste das große Geheimnis der "gefürchteten Murgpiraten" gelüftet werden. Am Ende stellte sich heraus, dass diese harmlose Künstler waren, die Glassteine in der Murg sammelten und daraus wunderschöne Murmeln anfertigten. Als Andenken befand sich in der versteckten Schatzkiste dann auch für jeden eine riesengroße

"Murg-Murmel".

Am nächsten Morgen fuhren wir nach einem ausgiebigen Frühstück mit dem Bus hinauf zum Plättig. Hier wanderten wir auf dem ausgeschilderten Luchspfad und erfuhren viel Interessantes über diesen scheuen Waldbewohner.

Wieder zurückgekehrt stärkten wir uns mit leckerem Kuchen (vielen Dank nochmals allen Kuchenspendern) und kühlten uns mit einem Sprung in die Murg ab. Wem das dann noch nicht nass genug war, kam bei der anschließenden Wasserbombenschlacht voll auf seine Kosten.

War das ein Jauchzen und Lachen und nur durch Androhung des "äußerst beliebten" Kloputzdienstes blieben die weiblichen Betreuer verschont.

Wer danach Lust hatte, durfte Laternen aus Blechdosen basteln und "Walnussboote" mit Wachs und Docht befüllen. Schon bald saßen alle am Tisch und es wurde eifrig gehämmert, verziert und "gezündelt".

Als die Mägen der Künstler dann doch langsam zu knurren begannen zog man los, um Holz fürs Lagerfeuer zu sammeln und bald darauf brutzelten leckere Würste auf dem Grill.

Bei Einbruch der Dunkelheit marschierte dann eine muntere Schar stolz mit ihren selbst gebastelten Laternen zur Murg, wo wir unsere Walnussboote entzündeten und zu Wasser ließen. War das eine Augenweide unterm klaren Sternenhimmel. Einfach nur schön!

Offiziell war nun Bettgehen angesagt - inoffiziell blieb doch der ein oder andere noch etwas länger wach. Aber wer will das immer so ganz genau wissen.

Auf jeden Fall durfte am nächsten Morgen keine Müdigkeit vorgetäuscht werden, denn nun musste das Pfadfinderhaus wieder auf Vordermann gebracht werden. Der Gerechtigkeit wegen wurden die einzelnen Dienste ausgelost, aber da sogar die "Toilettenputzer" ohne murren ans Werk gingen, konnten wir in Rekordzeit ein sauberes Haus verlassen.

Müde, aber mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck, zogen wir wieder Richtung  Heimat und die Jungmusiker waren sich einig: Ein Wochenende ist viiiiel zu kurz.

Die  Betreuer waren sich auch einig: Mit diesen tollen Kids gehen sie jederzeit wieder auf Tour, aber ein Wochenende reicht völlig.

 

 

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