Musikkapelle Au im Murgtal

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Juniorabzeichen

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Prämiere bei der Musikkapelle Au

Juniorabzeichen - mit Bravour geschafft!!

Lukas Debelt, Anna Gerstner, Jule Krieg (vorne v. links)

Prüfer: Dieter Kast, Nicolay Weber, Adrian Bauer (hinten v. links)

 

Neuland bestritt die Musikkapelle Au am Sonntag, den 31. Juli 2011, denn zum ersten Mal haben drei Jungmusiker das Juniorabzeichen abgelegt, sozusagen das "Seepferdchen" der Blasmusik - und dies gleich mit sehr großem Erfolg.

 Zuerst waren zwar alle etwas aufgeregt, aber trotzdem zeigte unser Musikernachwuchs das Nicolay Weber sie in den vergangenen Wochen super vorbereitet hat. Im theoretischen Teil ging es um Notennamen, Pausen- und Notenwerte, Taktarten und musikalische Fachbegriffe. Dazu gehörte im Bereich der Gehörbildung auch das Bestimmen von Rhythmen und Tonhöhen. In der Praxis war das Spielen von Tonleitern und zwei Musikstücken gefordert.

Die Musikkapelle gratuliert Lukas Debelt (Tenorhorn), Anna Gerstner (Klarinette) und Jule Krieg (Saxophon) zu ihren tollen Leistungen. Wir sind sehr stolz und nach den Ferien bekommt unsere Jugendkapelle, die L.A.-Youngsters, auf jeden Fall dreifachen Zuwachs.


 

Hüttenwochenende in Raumünzach Jungmusiker Au/Langenbrand/Weisenbach

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Hüttenwochenende in Raumünzach

Jungmusiker Au / Langenbrand / Weisenbach

 

Am Freitag, den 3. Juni 2011 war es endlich so weit. 25 Jungmusiker und Ihre Betreuer aus Au, Langenbrand & Weisenbach fuhren mit der Straßenbahn frohgelaunt nach Raumünzach, wo wir über das Wochenende das Pfadfinderhaus für uns gebucht hatten.

Als die Betten bezogen und sich jeder gemütlich eingerichtet hatte, begannen wir gleich mit ein paar Kennenlernspiele. Bereits beim ersten Spiel gab es viel Gelächter, denn wer ein "Viel-Toilettenpapier-Benutzer" war, musste auch am meisten über sich erzählen. Nachdem man sich  auf badisch, russisch, französisch und nach der Eskimo-Nasenrubbel-Art begrüßt hatte, wurde erst einmal der Hunger mit selbst gemachten Sandwichtoasts gestillt.

Spielerisch ging der Abend dann weiter, denn nun wurden vier Gruppen gebildet und es galt Wasserbomben möglichst weit zu schleudern, in mit Wasser gefüllten Gummistiefeln zu sprinten, Linsen zu schätzen, in Rekordzeit im kessen Badeoutfit zu erscheinen und Murmeln zum Kleben zu bringen. Am Ende gab es nur Sieger, da sich zwei Teams punktgleich den dritten Platz teilten und natürlich wurde jede Gruppe ausreichend mit Chips und Süßigkeiten für ihren tollen Einsatz belohnt.

Da alle noch voller Tatendrang waren und ans Bett gehen gar nicht zu denken war, ging es nach Einbruch der Dämmerung auf große Schatzsuche. Es galt einen Weg durch den Wald zu folgen, der mit kleinen Lichterstäben markiert war. Dabei musste das große Geheimnis der "gefürchteten Murgpiraten" gelüftet werden. Am Ende stellte sich heraus, dass diese harmlose Künstler waren, die Glassteine in der Murg sammelten und daraus wunderschöne Murmeln anfertigten. Als Andenken befand sich in der versteckten Schatzkiste dann auch für jeden eine riesengroße

"Murg-Murmel".

Am nächsten Morgen fuhren wir nach einem ausgiebigen Frühstück mit dem Bus hinauf zum Plättig. Hier wanderten wir auf dem ausgeschilderten Luchspfad und erfuhren viel Interessantes über diesen scheuen Waldbewohner.

Wieder zurückgekehrt stärkten wir uns mit leckerem Kuchen (vielen Dank nochmals allen Kuchenspendern) und kühlten uns mit einem Sprung in die Murg ab. Wem das dann noch nicht nass genug war, kam bei der anschließenden Wasserbombenschlacht voll auf seine Kosten.

War das ein Jauchzen und Lachen und nur durch Androhung des "äußerst beliebten" Kloputzdienstes blieben die weiblichen Betreuer verschont.

Wer danach Lust hatte, durfte Laternen aus Blechdosen basteln und "Walnussboote" mit Wachs und Docht befüllen. Schon bald saßen alle am Tisch und es wurde eifrig gehämmert, verziert und "gezündelt".

Als die Mägen der Künstler dann doch langsam zu knurren begannen zog man los, um Holz fürs Lagerfeuer zu sammeln und bald darauf brutzelten leckere Würste auf dem Grill.

Bei Einbruch der Dunkelheit marschierte dann eine muntere Schar stolz mit ihren selbst gebastelten Laternen zur Murg, wo wir unsere Walnussboote entzündeten und zu Wasser ließen. War das eine Augenweide unterm klaren Sternenhimmel. Einfach nur schön!

Offiziell war nun Bettgehen angesagt - inoffiziell blieb doch der ein oder andere noch etwas länger wach. Aber wer will das immer so ganz genau wissen.

Auf jeden Fall durfte am nächsten Morgen keine Müdigkeit vorgetäuscht werden, denn nun musste das Pfadfinderhaus wieder auf Vordermann gebracht werden. Der Gerechtigkeit wegen wurden die einzelnen Dienste ausgelost, aber da sogar die "Toilettenputzer" ohne murren ans Werk gingen, konnten wir in Rekordzeit ein sauberes Haus verlassen.

Müde, aber mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck, zogen wir wieder Richtung  Heimat und die Jungmusiker waren sich einig: Ein Wochenende ist viiiiel zu kurz.

Die  Betreuer waren sich auch einig: Mit diesen tollen Kids gehen sie jederzeit wieder auf Tour, aber ein Wochenende reicht völlig.

 

 

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